1. Zum Traufbachtal

Höhenunterschied 200 m, reine Laufzeit 2 Stunden, Rundweg

Es geht von Spielmannsau südlich auf dem Fahrweg an der Ober-Au vorbei in der Talsohle entlang bis sich der geteerte Weg links gabelt, dann auf diesem Weg steil bergauf bis zur Bubenebene. Von dort kann man gegenüberliegend gut den Kegelkopf sehen, darunter die Bergwiesen, die heute noch geheut werden, mit den dazugehörigen Hütten (Giebelmähder). Jetzt bergab ins Traufbachtal über die Brücke in ca. 15 Min. von dort zur hinteren Traufbergalpe. Hier gibt es im Sommer Imbiss und Getränke. Von hier kann man noch ca. 1 Stunden taleinwärts durch sehr wildromantisches Gebiet bis zu den Wasserfällen gehen. Das letzte Stück geht weglos durch das Bachbett. Rückweg von der Traufbergalpe kommend nach der Brücke rechts durch den sehr ursprünglichen Tobel zurück nach Spielmannsau (von der Brücke ca. 25 Min.)

Traufbergalpe
Traufbergalpe
Wasserfall im Traufberg
Wasserfall im Traufberg


2. Zum alten Bergdorf Gerstruben

Höhenunterschied 200 m, reine Gehzeit 2 Stunden, Rundweg

Von Spielmannsau nördlich die Talsohle hinaus und nach ca. 180 m, gleich nach der 1. Brücke halbrechts an der Schranke vorbei in den Waldweg. Nach ca. 1,5 km, nachdem der Weg nach einer längeren Ebene ca. 200 m abwärts geführt hat, geht es rechts hinauf auf den Raut (Jagdheuet, hier machen die Jäger ihr Heu für die Wildfütterung) von wo man schon eine sehr schöne Aussicht nach gerstruben hat. Vom Raut hinunter zum Dietersbach über die Brücke, dann steil hinauf nach Gerstruben. Von hier kann man wiederum taleinwärts zur Gerstrubener Alp + 45 Min. oder zur Dietersbachalpe + 45 Min. und hinauf zum Älpelesattel + 1 1/4 Std. laufen, von wo man einen schönen Ausblick ins Oytal und zur Käseralpe hat. Ausserdem geht direkt nördlich vom Gasthof der Weg vorbei auf das Gerstrubener Älpele + 50 Min. zum Hahnenköpfle + 40 Min. Der schönste Abstieg von gerstruben geht durch den Hölltobel, den man nach dem man ca. 3 Min. die geteerte Fahrstaße hinunterläuft, links abwärts findet (sehr schöner Wasserfall mit Aussichtskanzeln). Bei nassem Wetter ist Trittsicherheit gefordert. Nachdem man nach dem Abstieg wieder auf die taleinwärts führende Strasse kommt, kann man noch am Christlessee vorbei wieder zurück nach Spielmannsau gehen.


3. Zu den Giebelmähdern

Höhenunterschied 180 m, Gehzeit 35 Min. z. T. sehr steil

Schöne kleine Wanderung zum einlaufen. Richtung Oberstdorf bis zur Traufbachbrücke (150 m) nördlich von Spielmannsau, dann rechts Richtung Traufbachtal. Nach 150 m geht der Steig links hoch. Auf diesem Steig wird im Winter das Heu heruntergeholt. Nach ca. 35 Min. gelangt man zu den zwei Heuhütten und der Kochhütte. Jetzt kann man auf der steilen Wiese emporsteigen oder links vorlaufen und hat einen sehr schönen Ausblick auf die Spielmannsau.


4. Zur Kemptner Hütte 1845 m

Höhenunterschied 800 m, reine Gehzeit 6 Stunden. Tagestour

Von Spielmannsau südlich taleinwärts die Teerstraße zur Seibahnstation, direkt danach rechts abwärts auf den Fußweg zur Kemptner Hütte. Nach ca. 45 Min. erreicht man die 1. Brücke, geht dann steil aufwärts an einem Marterl (vom ehem. Hüttenwirt (tödl. verunglückt) vorbei auf das Knie (wenn man am höchsten Punkt die kleine Treppe links hochgeht gibt es eine kleine Kappelle schöner Aussichtspunkt), wieder abwärts zur 2. Brücke über den Sperrbach, dann in Serpentinen hinauf zum Sperrbachtobel und druch  diesen z. T. auf gesprengtenm Weg und an kleinen Wasserfällen vorbei zur Kemptner Hütte. Wer jetzt noch nicht müde ist, sollte noch westlich der Kemptner Hütte auf die Mädeler Böden (Hochplateau) zur ehem. Bergstation der Seilbahn gehen. ES geht durch botanisch interessante Wiesen und man sieht mit etwas Glück viele Murmeltiere. Wenn man von der Seilbahnstation noch mal ca. 5 Min weiter westlich geht, kann man nach Spiemlannsau hinuntersehen. Ausserdem kann man von der Kemptner Hütte in ca. 35 Min. südlich hinauf zum unteren Mädelejoch gehen (+200 Höhenmeter), von wo man gut ins Lechtal und nach Holzgau hinuntersieht. Von der Kemptener Hütte aus geibt es viele Touren, die Sie aus der Fachliteratur entnehmen, oder vom Hüttenwirt erfragen können. Für Konditionsstarke ist der Abstieg über den Fürschießersattel, Märzle, Kreuzeck, Bettler Rücken, Krautersalpe, Traufbachtal, Spielmannsau zu emp0fehelen. Gerne geben wir Ihnen weitere Informationen.

Kemptner Hütte
Kemptner Hütte
Am Knie
Am Knie
Am Märzle
Am Märzle


5. Zum Ringatsgund

Höhenunterschied ca. 500m, reine Gehzeit ca. 4,5 Stunden

Ringatsgund
Ringatsgund

Landschaftlich sehr schöne Tour weg von den überlaufenen Hauptwegen. Der Ringatsgund ist eine Alpe, die bis ca. 1949 mit Vieh bewirtschaftet wurde. Nach einem Hüttenbrand wurde die Alpe aufgelöst. Anfang der 70er Jahre versuchte das Wasserwirtschaftsamt, die Wiesen zu bepflanzen. Logischer Weise kamen die Fichten und Tannen nicht auf, da sie im Grenzbereich der Baumgrenze gepflanzt wurden. Im Ringatsgund gibt es sehr viele Gemsen und man hat gute Chancen, sie dort zu sehen. Wir gehen auf der Fahrstraße Richtung Oberstdorf. Direkt nach der zweiten Brücke links wieder 150 m taleinwärts bis zum Brückenkopf der alten Trettachbrücke. Jetzt westlich durch Gebüsch senkrecht empor ca. 150 m. taleinwärts bis zum Brückenkopf der alten Trettachbrücke. Jetzt westlich durch Gebüsch senkrecht empor ca. 150 m kommt man auf einen schönen Serpentinenweg der einen bis zu den Bergwiesen der Ringatsgundalpe führt. Jetzt kann man auf dem Steig durch die beiden Kessel wandern und kommt dann zu einer alten Hütte des Wasserwirtschaftsamtes. Der alte Abstieg zum Golfplatz ist nicht mehr begehbar, ddeshalb ist der gleiche Abstieg wie der Aufstieg zu empfehlen.


6. Durchs Traufbachtal zur Krautersalpe

Höhenunterschied ca. 500 m, reine Gehzeit ca. 3,5 Stunden

Zunächst wie bei Tour 1 beschrieben, am besten durch den Tobelweg zur Traufbergalpe. Von dort direkt an der Hütte vorbei durch die Traufbergmähder zum Waldrand und dann auf einem Waldrücken empor bis zur Hütte der Krautersalpe (von der Traufbergalpe 50 Min). Im Sommer ist die Krautersalpe vier Wochen beweidet. Wenn man Glück aht und der Hirt nicht gerade beim Vieh ist, bekommt man etwas zu trinken. Ansonsten gibt es einen Brunnen direkt neben der Hütte. Von hier hat man einen schönen Blick zum Kegelkopf nordwestlich, zum Krottenkopf und Krottenspitzengrat südlich und zur Hirenalpe und zum Fürschießer südwestlich. Von der Krauteersalper Hütte kann man über die Wiesen noch in ca. 40 Min. weglos zum Grat aufsteigen und hat dann einen schönen Ausblick zur Höfats und ins Dietersbachtag. Vom Grat aus nach links kann man auf der rechten Kante, den Grat entlang den Kegelkopf besteigen und über Gerstruben wieder absteigen (absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig)

Krautersalpe
Krautersalpe

7. Zur Mädelealpe

Höhenunterschied ca. 500 m , reine Gehzeit 3,5 Stunden

Es geht vom Gasthof südlich an der OBer-Au vorbei, nach ca. 10 Min. rechts über die Trettachbrücke und den nun beginnenden Weg nach weiteren 15 Min. über den "Binder Bach" leicht steigend verfolgen. Nach ca. 50 Min. erreicht man die Mädelealpe und die dazugehörige Sennhütte. Bis 1966 war dies Alpe extra bewirtschaftet und es wurde dort Käse gemacht. Seitdem wird sie mit der OBer-Au mitbewirtschaftet. Wenn man von der Hütte den kleinen Pfad wieter verfolgt, kommt man nach 30 Min. ind ie Mädeler Melke, wo im Sommer das Vieh noch ca 3 Wochen hochgetrieben wird. Früher ging der Weg nach Einödsbach. Dieser Weg ist jedoch zugewachsen und eshlab unbegehbar. Von der Mädelealpe geht es nun zurück bis in den Rosshof (ebener Platz nordöstlich unter der Hütte) und von dort jetzt nördlich durch sumpfige Wiesen auf dem Fußweg hinunter zum Binder Bach und von dort den gelichen Weg wie beim Anstieg zurück in die Spielmannsau.


Alle Bilder und Texte von Wilhelm Geiger